Arbeit & Politik

Diensthandys zählen noch nicht zur Standardausstattung von Berufstätigen

Nur jeder zwölfte Berufstätige hat ein Mobiltelefon. Umgekehrt setzt jeder dritte sein privates Handy beruflich ein. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Bitkom.

Ein Diensthandy hat sich bislang noch nicht als Standardausstattung von Berufstätigen durchgesetzt. Gerade einmal jeder zwölfte Berufstätige in Deutschland bekommt von seinem Arbeitgeber ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt. Das ergab eine Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom durchführte.

Dafür nutzt aber umgekehrt jeder dritte sein privates Handy auch beruflich. Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe es dabei nicht. Weitverbreitet sind Diensthandys bei Außendienstmitarbeitern und Beratern. Zudem gehören Smartphones für E-Mails und Internet-Anwendungen zur Standardausstattung von Führungskräften. "Moderne Smartphones sind für viele ein Statussymbol", meint Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom. Bei Vertragsverhandlungen werden sie häufig explizit genannt. Die Produktivität lässt sich durch den Einsatz solcher Geräte bei vielen Berufsgruppen deutlich steigern.

Für diese repräsentative Umfrage befragte Aris deutschlandweit 515 Berufstätige bzw. Handybesitzer, die berufstätig sind. 

Quelle:
PM des Bitkom vom 06. Juli 2011

© arbeitsrecht.de - (akr)

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