Arbeit & Politik

Freiwillige vor!

Zivildienst und Wehrpflicht sind Vergangenheit: Am 1. Juli 2011 startet der neue Bundesfreiwilligendienst für alle, die ihre Regelschulzeit absolviert haben und gesellschaftliches Engagement zeigen wollen.

Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sind vorgesehen für die gesellschaftliche Bereiche, die bislang auch Zivildienstleistenden offen standen - zum Beispiel in der Wohlfahrtspflege und dem Umweltschutz. Hinzu kommen weitere Plätze in Sport, Bildung, Kultur und Integrationsarbeit.

Während ihres freiwilligen Einsatzes sind die Teilnehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung als Beschäftigte versichert: Bei all ihren Tätigkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligenddienstes und auf den Wegen von und zur Einsatzstelle genießen sie  Versicherungsschutz. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in einer Mitteilung hin. Erleiden die Freiwilligen während ihres Einsatzes einen Unfall, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten der Heilbehandlung, der Rehabilitation und zahlt bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit auch eine Unfallrente.

Welche Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse im Einzelfall für die Leistungen aufkommt, richtet sich nach der Einsatzstelle des einzelnen Teilnehmers. Der Versicherungsschutz ist für die Versicherten kostenfrei.

Mehr zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie hier!

Quelle:
PM der DGVU vom 27.06.2011

© arbeitsrecht.de - (mst)

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