Arbeit & Politik

IG Metall und "Respekt!"-Initiative starten Zusammenarbeit

Die IG Metall startet zusammen mit der Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus« eine breit angelegte Kampagne für mehr Respekt und Toleranz in den Betrieben. Am 1.3.2011 fand dazu eine Auftaktveranstaltung in der Frankfurter Gewerkschaftszentrale statt.

Initiatoren und prominente Unterstützter, darunter der Journalist Günter Wallraff, der Schauspieler Peter Lohmeyer und Fußballweltmeister Andreas Möller waren ebenso anwesend wie Vorstandsmitglieder und Verantwortliche der IG Metall sowie ausgewählte Botschafter der im Juni 2010 ins Leben gerufenen Initiative. Die bundesweit aktive »Respekt!«-Initiative machte bereits mit Schilderaktionen und einer Vielzahl weiterer Aktivitäten in Schulen und auf Sportplätzen gegen Intoleranz und Rassismus auf sich aufmerksam.

"Respekt ist Voraussetzung für eine solidarische und demokratische Gesellschaft", sagte Bertin Eichler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Hauptkassierer der IG Metall, am Dienstag in Frankfurt. Mit dieser Partnerschaft will die IG Metall ihre Mitglieder und insbesondere Betriebsräte und Betriebsrätinnen motivieren, den Respekt!-Gedanken in den Betrieben und Unternehmen offensiv zu vertreten und auch nach außen zu tragen.

Betriebsräte, unter anderem von BMW, Mercedes-Benz, Salzgitter und ThyssenKrupp erhielten aus den Händen der prominenten "Respekt!"-Botschafter Startpakete, um die Kampagne in den Betrieben mit Leben füllen zu können. Zur Aktion gehören Anstecker, Bälle, die Anbringung von Schildern mit der Aufschrift "Respekt! – Kein Platz für Rassismus" und ein Buch "Respekt! – 100 Menschen – 100 Geschichten". Zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft wird ein weiteres Buch erscheinen, in dem 100 Frauen, darunter 30 Betriebsrätinnen, Stellung zu diesem Thema beziehen werden.

Quelle:

PM des Bund-Verlages vom 02.03.2011

© arbeitsrecht.de - (ch)

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