Arbeit & Politik

ver.di schließt Mindestlohntarifvertrag für Wach- und Sicherheitsgewerbe ab

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) einen Mindestlohntarifvertrag für die bundesweit rund 170.000 Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe abgeschlossen.

Insbesondere für die Sicherheitsdienstleister in den neuen Ländern führen die neuen Mindestentgelte zu Lohnerhöhungen um bis zu 33 Prozent. Für einen Sicherheitsmitarbeiter im Objektschutz etwa in Magdeburg oder in Erfurt bringt die vereinbarte Lohnuntergrenze 480 bis 500 Euro monatlichen Mehrverdienst. Der Mindestlohntarifvertrag führt über mehrere Stufen auch in den Tarifgebieten mit den derzeit niedrigsten Untergrenzen zu einem einheitlichen Branchenmindestlohn von 7,50 Euro bis spätestens zum 01.01.2013.

Die höchsten Mindestlöhne liegen bei 8,46 Euro in Baden-Württemberg und acht Euro in Bayern. Diese steigen bis zum 1. Januar 2013 auf 8,90 Euro beziehungsweise 8,42 Euro.

Quelle:
PM ver.di v. 22.03.2010

© arbeitsrecht.de - (ts)

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